Die evangelische Kirche wurde 1730 aus Feldsteinen mit achteckigem Abschluss errichtet, an den eine Sakristei angebaut war. Auf dem First saß ein hölzerner Dachreiter mit Zeltdach. Fünf rundbogige Fenster. Die Kirche maß 26 x 13 m. Kanzel und Altar waren zu einem Kanzelaltar vereint. Die Kirche besaß eine Orgel und drei Glocken. 1920 wurde sie restauriert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die evangelische Kirche abgerissen und an ihrer Stelle ein Abstellplatz für Landmaschinen angelegt. An den Rändern des Platzes sind Feldsteine und Ziegel erhalten.

Die katholische Kirche wurde 1860–61 erbaut. Ein Ziegelbau von 19 x 12 m, im Westen mit einem eingebauten Türmchen mit zwei Glocken. Am Giebel standen in Blendnischen Heiligenfiguren. Der Altarraum liegt im Osten, an ihn ist im Süden eine kleine Sakristei angebaut. Alle Fenster und der Eingang sind rundbogig. Innen hölzerne, mit Gips verputzte Decken. Drei Altäre (zwei Seitenaltäre). Orgel mit Rokoko-Ornamentik.

Die katholische Kirche ist nahezu unversehrt. Sie wird als Lager genutzt.
Alle Fenster sind zugemauert. Das Dach ist mit Schiefer gedeckt. In den östlichen Altaranbau wurde ein quadratisches Tor für Fahrzeuge gebrochen. Die Heiligenfiguren sind nicht erhalten.
Neben der Kirche steht das Gebäude der ehemaligen Schule.
Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de.
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

