/ Königsberg

Christuskirche in Ratshof

Christuskirche in Ratshof

Es war ein Backsteinbau mit einem sehr hohen, frei stehenden Turm.

Die Weihe der Christuskirche fand am 31. Oktober 1937 statt. Die Kirche hatte hohe rechteckige Fenster. Im Inneren eine flache Holzdecke, getragen von acht hohen Backsteinsäulen.


Altar und Kanzel sowie das Kreuz hinter dem Altar waren aus Eiche gefertigt. Die Taufkapelle war vom Kirchenraum durch ein eisernes Gitter abgetrennt. Der Taufstein war aus bayerischem Kalkstein. Der geschmiedete Messingdeckel wurde in der Werkstatt des Königsberger Bildhauers Stanislaus Cauer entworfen. Über den Emporen gegenüber dem Altar war die Orgel aufgestellt.

Den Entwurf dieser Kirche schuf der Königsberger Architekt Kurt Frick.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Christuskirche schwer beschädigt. Der Turm hatte große Löcher von Artillerietreffern. Auch das Dach war beschädigt.


Gleich nach dem Krieg wurde im benachbarten Waggonbauwerk die Produktion aufgenommen, und die Kirche wurde dem Werk als Kulturhaus übergeben. Bald war das Gebäude wiederhergestellt. Danach wurde es mehrfach renoviert und umgebaut. An die einstige Kirche erinnert der stehende Turm mit den im oberen Teil zugemauerten Öffnungen.


Wagonka – Christuskirche in Ratshof

1977 wurde in dem Gebäude der erste Nachtclub Russlands (damals der UdSSR) eröffnet, der bis heute erfolgreich arbeitet.

Auf seiner Bühne traten zu verschiedenen Zeiten viele populäre Musiker und Bands auf: Akwarium, Brawo, Semfira, Megapolis, Mumij Troll, Oxxxymiron, Brazzaville, De Phazz, Marc Almond, The White Stripes und andere.


Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.