Beim Bau im 19. Jahrhundert wurden teilweise Mauern aus Mauerwerk der Ordenszeit verwendet. Die neue Kirche ist rechteckig, ohne Turm. Innen eine flache Decke auf Holzsäulen. Klassizistischer Altar. Orgel von 1864.

Der hölzerne Glockenturm aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stand gesondert auf einem Fachwerkunterbau (auf dem Foto oben). Die Kirche besaß zwei Glocken.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Kirche unversehrt. Sie diente als Lager; dazu wurde im Westen die Tür im Anbau verbreitert und im Süden ein Fenster durchgebrochen, das später grob zugemauert wurde. Bis 1988 war die Kirche ordentlich erhalten, sie hatte ein neues Schieferdach und verglaste Rundbogenfenster. Später befand sich in der Kirche bis 1994 eine Schulturnhalle. Danach wurde das Gebäude erneut als Lager genutzt.
Besonders interessant ist die Ostwand, an der das mittelalterliche Mauerwerk sehr deutlich zu erkennen ist. Der Glockenturm ist nicht erhalten. 2010 wurde die Kirche der Russisch-Orthodoxen Kirche übergeben.
Fotos auf der Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

