Auf einem Granitsockel, darüber Ziegelmauerwerk im gotischen Verband. Schlichtes Hauptgebäude ohne Chor, mit Strebepfeilern. Im Westen ein dreigeschossiger Turm. Das Eingangsportal an der Westseite ist spitzbogig und mit Granitsteinen eingefasst. Im Süden ist eine Vorhalle angebaut. An der Nordostseite die Sakristei. Die Ostseite hat einen Staffelgiebel. Im Mittelschiff eine glatte Holzdecke. Altar und Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Eine große Zahl von Gemälden und Altargerät. Die Orgelempore stammt aus dem 17. Jahrhundert. Glocken von 1842.

Im Zweiten Weltkrieg blieb die Kirche unbeschädigt.

Im Norden war eine Gruft angebaut. Unter dem Hügel, auf dem die Kirche steht, befinden sich ebenfalls mehrere geplünderte und zerstörte Grüfte.
Wenn man durch den Turm hineingeht, sieht man rechts und links steinerne Epitaphe. Das rechte Epitaph wurde Anfang der 80er-Jahre durchschlagen. An den Wänden sind mittelalterliche Fresken erhalten.
Ende des 20. Jahrhunderts diente die Kirche als Getreidespeicher. Das Dach ist mit Schiefer gedeckt, der bereits abbröckelt. Die südliche Vorhalle wurde abgerissen. Das Turmportal wurde für die Einfahrt von Fahrzeugen verbreitert. Auch im Osten wurde die Wand durchbrochen und ein Tor eingesetzt. Die Kirche selbst war in jener Zeit in zwei Etagen geteilt, auf beiden wurde Getreide gelagert.
In den Jahren 1993–1995 kam ein ehemaliger Einwohner der Stadt Domnau mehrmals im Urlaub aus Deutschland und setzte die Kirche nach und nach instand. Im Herbst 2020 fanden in der Kirche und auf dem Gelände um sie herum mehrere freiwillige Arbeitseinsätze statt.
Der Friedhof um die Kirche ist nicht erhalten.
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

