Zunächst fanden die Gottesdienste im Saal des alten Bahnhofs der Königlichen Ostbahn statt. Der Saal wurde 1863 geweiht. Die neue, schöne Backsteinkirche im romanischen Stil errichtete Friedrich Adler 1887–89. Die feierliche Weihe fand am 10. November 1889 statt. Die Kirche hatte zwei Türme mit Glocken und hohen Spitzhelmen.


Im Bauteil zwischen den Türmen lag das Hauptportal. Innen gotische Sterngewölbe auf Säulen, die teilweise in die Wände eingebunden waren. Die Emporen waren schmal. Im Grundriss hatte die Kirche die Form eines Kreuzes.

Im halbrunden Altarraum mit drei Paaren hoher Fenster standen der Altar und rechts davon die Predigtkanzel. Gegenüber dem Altar befand sich über dem Eingang die Orgel.
Während der Kämpfe wurde die Kirche schwer beschädigt. Fast alle Dächer der Türme und des Schiffs wurden zerstört. Nach dem Krieg fielen zwei Drittel der Stadt samt der Kirche an das Militär. Es nutzte die Kirche als Lager. 1994 wurde das Lager geräumt. 1996 wurde sie in keiner Weise genutzt.

2021 ist die Kirche verlassen und verfällt.
Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de, Michail Ogorodnikow (2021)
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

