Im Osten und Westen schöne Stufengiebel; die Glocke hing im oberen Teil des Westgiebels, einen Turm gab es nicht. Der hohe Innenraum hatte entlang der Wände Emporen (Galerien). Kanzel und Altar waren vereint. Aus der alten Kirche blieben einige Holzfiguren erhalten. 1851 wurde die alte Orgel repariert und erneuert.

Während des Zweiten Weltkriegs blieb diese Gegend von Kampfhandlungen verschont. Und als 1948 die ersten Neusiedler hierherkamen, waren Kirche und Ort unversehrt. In der Kirche funktionierte sogar die Orgel noch.

Der erste Vorsitzende des Dorfsowjets war Pjotr Arsentjewitsch Tschernjuk. Auf seinen Befehl begann man Anfang der 1950er Jahre, die Kirche abzutragen, um Ziegel zu gewinnen, aus denen irgendwelche Scheunen gebaut werden sollten. Die Kirche wurde bis zur Ostwand abgetragen. Doch die gestapelten Ziegel wurden nie verwendet, sondern von den Einwohnern für den eigenen Bedarf fortgeschleppt.
Anfang 1990 setzten Kolchosbauern aus Golowkino die endgültige Zerstörung der Kirche fort und brachen Ziegel für den Bau von Kellern heraus. Doch der Abriss ging nur sehr schleppend voran.
Im Oktober 1990 standen von der Kirche noch die Ostwand und der Altaranbau. Der alte Vorkriegsfriedhof wird weiterhin als Friedhof genutzt, ist aber ganz von Sträuchern und Bäumen überwuchert. Hier sind noch alte deutsche Grabsteine erhalten.
Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

