/ Saranskoje – Laukischken

Kirche Laukischken

Kirche Laukischken

Schon im 17. Jahrhundert stand in Laukischken eine kleine Kirche. An ihrer Stelle wurde 1809–12 eine neue gebaut (auf dem Foto oben). Im Ersten Weltkrieg (1914) wurde sie schwer beschädigt. 1920 wiederaufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Laukischken in Saranskoje umbenannt. Koordinaten der Kirche: 54.828876, 21.237373.

Der Holzturm wurde 1924 gebaut. Ein verputzter Backsteinbau, im Norden eine Vorhalle, im Osten ein kleiner Anbau. Kanzel und Altar sind vereint.

Das Pfarrhaus wird 1660 erwähnt. (In ihm lebte Ännchen von Tharau, die Simon Dach besungen hat!) Es ist ein schlichtes, eingeschossiges, verputztes Gebäude. Auf dem Friedhof ein einfacher Grabstein ihres Mannes, des Pfarrers Johann Portatius. Er starb 1646.

Deutsche Soldaten vor der zerstörten Kirche, 1914.
Die wiederaufgebaute Kirche mit Holzturm, 1924.
1989 war die Kirche, abgesehen vom fehlenden Turm, praktisch unversehrt. Das Dach war mit Schiefer gedeckt. Sie wurde als Kulturhaus genutzt.

Innenraum der Kirche Laukischken

Das Pfarrhaus war baufällig, weil das Dach in der Mitte durchgesackt war. 1992 stürzte es ein und wurde bald darauf abgetragen. Der Friedhof ist nicht erhalten.


Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de.


Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.