Käthe kam am 8. Juli 1867 in Königsberg als fünftes Kind der Familie zur Welt. Ihr Vater Karl Schmidt hatte eine hervorragende juristische Ausbildung erhalten, entschied sich dann aber zur Überraschung seiner Umgebung, Bauunternehmer zu werden. Zu dieser grundlegenden Wende trug seine Heirat mit Katharina bei, der Tochter des in Königsberg wohlbekannten Julius Rupp – Theologe, Historiker und Philosoph. 1842 wurde Rupp Divisionspfarrer und machte sich bald als Prediger einen Namen. 1844 jedoch verlor er wegen seiner fortschrittlichen Ansichten sein Amt. Mehrfach wurde er mit Geldstrafen belegt, ja sogar inhaftiert. Die Atmosphäre, in der Käthe aufwuchs, prägte entsprechend ihr Weltbild. Später bedauerte sie, den Predigten des Großvaters nicht aufmerksam zugehört und ihn, anders als ihr Bruder Konrad, nie gebeten zu haben, ihr zu erklären, was sie nicht verstand.
Kindheit
An das Zimmer, in dem sie zeichnete, erinnerte sich Käthe nur vage, viel deutlicher dagegen an die Gärten und Höfe, in denen sie mit Freunden spielte, an das kleine Vorgärtchen und den großen Hof, der bis an den Pregel reichte, an die Stege zum Wäschespülen … Vom mittleren Hof führte am Haus vorbei ein Weg auf die Straße Weidendamm. „Die Wagen und Pferde, die der Vater damals hielt … Die Ziegel, die die Kähne auf unseren Hof brachten, wurden dann in Wagen zur Baustelle gefahren …
Langsam zogen sie einer hinter dem anderen dahin, staubig, knarrend – elende Gäule, plumpe Fuhrleute“ – so sah das empfindsame Mädchen die Straßen Königsbergs.
Als Kind wurde sie ständig von plötzlichen Anfällen heimgesucht – mal von Trotz, mal von Traurigkeit, die in grundlose Angst und dann in wildes Gebrüll umschlugen, vor dem sich die ganze Familie fürchtete. Das seelische Unbehagen verstärkte sich noch, als die Familie vom Weidendamm (heute Oktjabrskaja-Straße) in die Königstraße (heute Frunse-Straße) in eines der vom Vater erbauten Häuser zog: „In diesem Haus gebar die Mutter unter großen Qualen ihr letztes, geliebtes Kind, das auf Wunsch des Vaters Benjamin genannt wurde. Dieser Junge lebte nur ein Jahr und starb, wie die ersten beiden, an Hirnhautentzündung.“
Den Tod des jüngeren Bruders verkraftete die neunjährige Käthe nur sehr schwer. Die Ängste nahmen zu. Sie fürchtete, Vater, Mutter und sie selbst würden sterben. Die Familie Schmidt entschloss sich zu einem weiteren Umzug – in die Prinzenstraße (heute Lasaretnaja-Straße). Karl gab den Bauberuf auf und wurde Prediger in der Freien Gemeinde. Die folgenden Jahre wurden für Käthe noch schwerer. Sie litt unter nächtlichen Albträumen, die die Eltern sehr beunruhigten. Einen davon beschreibt sie in ihrem Tagebuch: „In der Ecke des Kinderzimmers liegt ein großes, aufgerolltes Dampfertau. Es beginnt sich zu dehnen, sich abzuwickeln und lautlos das ganze Zimmer zu füllen. Ich will die Mutter rufen und kann es nicht. Das graue Tau füllt alles aus … Den Zustand gegenstandsloser Angst kannte ich noch viele Jahre lang …“
„Talent verpflichtet“
Diese Worte wiederholte Großvater Julius gern. In der Familie Schmidt zeichneten alle Kinder gern. Doch nicht alle zeichneten so wie Käthe. Der Vater bemerkte fast sofort die Begabung seiner Tochter und „wollte“ unbedingt eine Künstlerin aus ihr „machen“. Er nahm an, dass bei der nicht besonders hübschen Käthe keine Liebe einer ernsthaften künstlerischen Arbeit im Wege stehen werde. 1881 fand er für sie den ersten Lehrer – den Kupferstecher Rudolf Mauer – und gab sie dann zu Emil Neide, einem Monumentalmaler und Lehrer an der Königsberger Kunstakademie. Da Mädchen an der Akademie nicht aufgenommen wurden, musste sie sich mit Privatstunden begnügen.
Während Käthe Schmidt von morgens bis abends zeichnen konnte, stand es mit der Schule, gelinde gesagt, nicht zum Besten: „Die Vorsteherin war eine schwindsüchtige Dame, die Lehrerinnen zeichneten sich durch keine hervorragenden Eigenschaften aus.“ Dem Mädchen gefielen nur die Geschichts- und Literaturstunden.
Nach dem Unterricht, in den Abendstunden, streiften Käthe und ihre Schwester Lisa gern durch die Stadt. Der einzige Ort, an dem die Eltern ihren Töchtern das Spazierengehen verboten, war der übel beleumundete Königsgarten. Doch ließ er sich auf ihren Wegen nicht immer umgehen. Jeden Tag entdeckten die Mädchen etwas Neues: neue Winkel und kleine Gassen Königsbergs. Sie spazierten durch den Königsgarten, eine Tüte Kirschen oder Pflaumen in der Hand. „Am meisten zogen uns die Straßen an, die zum Hafen führten, das belebteste Viertel der Handelsstadt. Wir ruhten auf den Wiesen am Pregelufer aus und kehrten dann zum Hafen zurück … Und wie spannend war es, auf der Pregelbrücke zu stehen, wenn sie aufgezogen wurde, um hohe Schiffe durchzulassen“, schreibt Käthe in ihr Tagebuch. „… Wieder stehen wir da und sehen den Lastträgern zu, dem Be- und Entladen der Schiffe … Auf den Decks die Lastträger, in Schafspelzen, die Beine mit Lumpen umwickelt. Russen oder Litauer waren diese gutmütigen Menschen … Und wenn meine späteren Arbeiten lange Zeit allein aus dem Leben der Arbeiter schöpften, so haben unsere Streifzüge durch die engen Arbeiterviertel der Handelsstadt dazu beigetragen.“
Kollwitz bedauerte später sehr, dass es ihr nicht vergönnt war, so lange in Königsberg zu bleiben, bis sie all den reichen Stoff ausgeschöpft hätte, der sich dort bot.
Eine weitere Leidenschaft Käthes war das Lesen. Sie verehrte Goethe. Abends wurde in der Familie vorgelesen, und oft erklangen im Haus die Gedichte Ferdinand Freiligraths, eines Teilnehmers der Revolution von 1848. Seine Lyrik gab Käthe Stoff für ihr Schaffen – mit 16 Jahren illustrierte sie das Gedicht „Die Auswanderer“. Es war die erste ernsthafte Arbeit der jungen Schmidt, die sie auf Wunsch des Vaters 1885 ihrem nächsten Lehrer vorlegte – Stauffer-Bern, einem bekannten Schweizer Maler und großen Meister der Radierung, der in Berlin unterrichtete.
Der eigene Weg
Um herauszufinden, ob das Studium an der Damenakademie sich lohnen würde, ließ der Vater die Tochter nur für ein Jahr in die Hauptstadt ziehen. Am besten gelangen Käthe die Zeichnungen. Die Lehrer sagten, sie verfüge über den menschlichen Körper mit jener Freiheit, die einen fertigen Künstler verrät. Mit der Malerei dagegen wollte es nicht vorangehen. Der Lehrer Stauffer-Bern, der sofort erkannte, dass ihr die Arbeit mit Farbe schwerfiel, fand den Schlüssel zum Talent des „ungestümen Mädchens aus Königsberg“.
Das Probejahr ging zu Ende. Käthe kehrte nach Königsberg zurück und verlobte sich mit Karl Kollwitz, einem Freund ihres Bruders. Der Vater, der seine Pläne für die Tochter bedroht sah, schickte sie nach München, wo das revolutionäre Leben in vollem Gange war. Die Studenten begeisterten sich für Émile Zola. Das Thema des Romans „Germinal“ fesselte die junge Frau, und sie wählte es für ihre gleichnamige Komposition: „Zum ersten Mal fühlte ich mich auf meinem Weg bestätigt, große Perspektiven öffneten sich vor meiner Fantasie, und die Nacht war schlaflos vor Vorahnung des Glücks … Ich kannte jetzt meinen Weg …“ So wurde die große deutsche Künstlerin Käthe Kollwitz geboren.
Nach Berlin, in die Ehe
Bald musste sie auch München verlassen. Käthe kehrte wieder nach Königsberg zurück. Während ihrer Reise hatte ihr Verlobter sein Medizinstudium abgeschlossen und praktizierte in Berlin. Am 13. Juni 1891 wurde Käthe Schmidt endlich Karls Frau und zog zu ihm in die Hauptstadt. Das junge Paar mietete eine Wohnung in der Weißenburger Straße 25. Hier ging auch Käthe Kollwitz’ Traum in Erfüllung: Sie hatte nun ein eigenes Atelier – gleich neben dem Sprechzimmer ihres Mannes. Die Künstlerin widmete sich der Radierung. Die Arbeit musste sie jedoch wegen der Geburt ihres Erstgeborenen unterbrechen, der Hans genannt wurde. Vier Jahre später, 1896, kam der zweite Sohn zur Welt – Peter.
Zwischen den Geburten – Ausstellungen. Dem breiten Hauptstadtpublikum stellte sie erstmals der Kritiker Julius Elias vor.
Die junge Künstlerin, inspiriert von Hauptmanns Drama, arbeitete bereits an den „Webern“. Die Arbeit dauerte fast fünf Jahre. Sechs Blätter, sechs Kompositionen. Jeder Titel kurz, nur ein Wort: „Not“, „Hunger“, „Beratung“, „Weberzug“, „Sturm“, „Ende“. Die verdiente Goldmedaille für diesen Zyklus erhielt Kollwitz allerdings nicht sofort – der König war dagegen.
1902 begann Kollwitz mit der Arbeit am „Bauernkrieg“. Während der Arbeit an dem Zyklus erhielt sie den von dem Künstler Max Klinger gestifteten Villa-Romana-Preis, der begabten Menschen erlaubte, ein ganzes Jahr lang kostenlos in seinem Haus in Florenz zu leben und zu arbeiten. Hans Kollwitz, der Sohn der Künstlerin, schreibt in seinen Erinnerungen über diese Reise: „… sie unternahm zusammen mit ihrer Freundin, Frau Stan Harding-Krayl, eine Fußwanderung bis nach Rom durch die Dörfer des Apennin und die menschenleere Maremma – zwei Frauen, ohne Begleitung … Beflügelt von diesen Wanderungen, unternahmen sie in den Ferien des folgenden Jahres eine Reise durch Thüringen und Franken. Und ein weiteres Jahr später durch Ostpreußen und über die Kurische Nehrung.“
Ab 1909 begann sich die Thematik der Werke von Käthe Kollwitz zu wandeln. Sie wandte sich häufiger dem Thema Mutter und Kind zu, später der Gegenwart. 1909–1912 entstehen die Radierungen „Überfahren“, „Mutter mit Kind auf dem Arm“, „Mutter – Kind – Tod“. Wie eine Vorahnung … In derselben Zeit schafft Kollwitz eines ihrer besten Selbstbildnisse. Und das letzte, auf dem sie lächelt.
Der Erste Weltkrieg
Die Söhne wuchsen heran. Der ältere, Hans, ging nach Freiberg, um Medizin zu studieren, Peter fühlte sich unerwartet zur Malerei hingezogen und träumte vom Studium … Doch am 1. August 1914 brachen alle Pläne zusammen.
Ein Abschiedsabend. Käthe wird ihren Sohn nie wiedersehen. Am 12. Oktober wurde das Regiment, in dem Peter diente, an die Front geschickt. In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober fiel er.
Am 27. August 1916 schrieb Kollwitz in ihr Tagebuch: „Mein unaufhaltsam widersprüchliches Verhältnis zum Krieg … Woher kommt das? Aus dem Opfertod Peters. … Und nun dauert der Krieg schon zwei Jahre, und fünf Millionen junge Männer sind getötet … Gibt es irgendetwas, das dies rechtfertigt? … Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden.“
1919 wurde Käthe Kollwitz als erste Frau Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.
Die Künstlerin arbeitete viel und versuchte, den Schmerz ihres Verlustes zu überwinden. Nach Peters Tod nahm sie eine für sie völlig neue Aufgabe in Angriff – ein Denkmal für ihren Sohn. Sie schrieb: „Das ist ein wunderbares Ziel, und kein Mensch hat ein größeres Recht, ein solches Denkmal zu machen, als ich.“ Doch die Arbeit wollte nicht gelingen. Käthe fand einfach kein Modell für die Gestalt der Mutter. Die Lösung kam unerwartet: „… da fiel mir mein Selbstbildnis in Gips ein, das fast ein Dreivierteljahr verhüllt im Atelier steht. Ich wickelte es aus, und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, ich sah, dass mein eigener Kopf gut zu verwenden ist …“ Von den ersten Skizzen bis zur Vollendung des Denkmals vergingen fast zwei Jahrzehnte. Erst 1932 wird es auf dem Friedhof von Roggevelde in Belgien aufgestellt.
Kollwitz zeichnete sich sehr oft selbst. Bekannt sind mindestens rund 90 Selbstbildnisse. Für ihre künstlerischen Vorhaben griff sie gewöhnlich auf die Züge ihres eigenen Gesichts zurück – herbe Züge mit scharf hervortretenden Wangenknochen und einem etwas schweren Kinn.
1927 ging ein lang gehegter Traum Käthes in Erfüllung. Sie und ihr Mann wurden nach Moskau, wo zuvor eine Ausstellung ihrer Werke stattgefunden hatte, zur feierlichen Zehnjahresfeier der Oktoberrevolution eingeladen. Symbolträchtig feierte Käthe auch ihren 60. Geburtstag in Moskau. Zehn Tage des Glücks. Nur wenige Monate vor der Errichtung der Hitlerherrschaft schuf sie ein Plakat der Arbeitersolidarität – „Wir schützen die Sowjetunion!“ Später brachten die kommunistischen Grüße, die Lobeshymnen in der sowjetischen Presse und ebenso ihre eigenen Sympathien für die UdSSR und ihre öffentlichen Auftritte die Künstlerin nur wie durch ein Wunder nicht ins Konzentrationslager. Verhöre bei der Gestapo blieben ihr natürlich nicht erspart.
Am Vorabend …
1932. Eintrag in Kollwitz’ Tagebuch: „Beginn des Dritten Reiches … Vollständige Diktatur … Verhaftungen und Haussuchungen.“ Nach einer antifaschistischen Kundgebung in Berlin unterzeichnete Käthe einen Aufruf zur Einigung der Linken. Die Folgen ließen nicht auf sich warten. Am 15. Februar wurden Professorin Käthe Kollwitz und der antifaschistische deutsche Schriftsteller Heinrich Mann aufgefordert, freiwillig aus der Preußischen Akademie der Künste auszutreten. Aus Solidarität schloss sich ihnen Baurat Martin Wagner an. Auch Käthes Angehörige hatten zu leiden: Ihr Mann verlor seine Arztpraxis, Hans wurde aus dem Krankenhaus entlassen.
1935 entstand ein großer Lithografie-Zyklus – „Tod“. Es war ihr letztes großes Werk und kam praktisch einem Abschied von der Kunst gleich.
In jener Zeit wurde in Deutschland gegen alles Unangepasste unter dem Banner des Kampfes gegen die „entartete Kunst“ vorgegangen, zu der alles gezählt wurde, was nicht die höhere Rasse und ihre Taten verherrlichte. Während die Nationalsozialisten die „entartete Kunst“ brandmarkten, scheuten sie sich nicht, sich an den Werken der „Entarteten“ zu bereichern: Göring etwa eignete sich 14 Werke an, die Museen beschlagnahmt worden waren. Darunter 4 van Goghs, 4 Munchs, 3 Marquets, 1 Gauguin, 1 Cézanne und 1 Signac. Auf einer Auktion erhielt er später für die verkauften Bilder 165 000 Reichsmark …
Diese ganze Münchner Orgie spielte sich im Juli 1937 ab. Den Namen der 70-jährigen Kollwitz in Zeitungen und Zeitschriften zu erwähnen, war verboten. Das Verbot galt auch für ihre Ausstellungen. Doch sie hörte nicht auf zu arbeiten.
Nach der „Nacht der langen Messer“ schafft Käthe ein neues Werk: „Nur Hände – vier verschlungene Hände, da jede Darstellung des Menschen für Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof nicht üblich ist.“
1939 folgte eine weitere Erschütterung für die Kunstwelt: Die Nationalsozialisten verbrannten in Berlin mehr als tausend Gemälde und fast viertausend Aquarelle, Zeichnungen und grafische Arbeiten, darunter Vorkriegswerke von Otto Dix und bekannte Blätter von Käthe Kollwitz.
Das Schicksal führte sie nicht mit aktiven Widerstandskämpfern zusammen. Nahe standen ihr Menschen, die sich dem Faschismus still, aber beharrlich widersetzten. Jene, die „mit aufgespanntem Regenschirm unter dem Niagara standen“, wie der Schriftsteller Hauptmann einmal sagte.
Verluste
Sie verfolgten Käthe Kollwitz einer nach dem anderen. Nahestehende Menschen starben. Am 19. Juli 1940 starb ihr Mann Karl. Am 22. Oktober 1942 fiel ihr Enkel Peter bei Rschew. Einer nach dem anderen gingen auch ihre Altersgenossen dahin. Die Kräfte der vom Kummer erschöpften, zerbrechlichen Frau ließen merklich nach, schreibt Hans Kollwitz in seinen Erinnerungen, und wie mit einem Mal kam das hilflose Alter. 1943 wurde Käthe nach Nordhausen evakuiert und zog dann auf Einladung von Prinz Ernst Heinrich von Sachsen nach Moritzburg, wo sie am 22. April 1945 starb. Ihre letzten Worte waren: „Grüßt alle.“
„Sie war die unbequemste Künstlerin der Epoche der schmückenden Kunst. Ihre Kunst war ein einsamer Protest gegen die gesellschaftliche Lüge, doch nur wenige unter den jungen Menschen wissen heute, welchen Mut das gekostet hat“, schrieb Arnold Zweig über sie.
Quellen:
Кэте Кольвиц. Дневники. Письма. Воспоминания современников.
Великие художники XX века. Бoгдaнoвa Г.Б.
Briefe der Freundschaft und Begegnungen. H.Kollwitz.
Кэте Кольвиц. Софья Пророкова (ЖЗЛ).
Sechzig Jahre Freundschaft mit Kaethe Kollwitz. B.Bonus.
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

