/ Wesnowo – Kussen

Kirche Kussen

Kirche Kussen

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kussen in Wesnowo umbenannt. Koordinaten der Kirche: 54.758290, 22.347140.

Die erste Kirche wurde hier vermutlich noch unter Herzog Albrecht zwischen 1544 und 1589 erbaut. 1743 wurde unter Friedrich Wilhelm II. jene Kirche errichtet, die als Ruine bis in unsere Tage erhalten ist. Geweiht wurde sie am 23. Juni 1743. Ein schlichter rechteckiger Feldsteinbau mit Ecken und Giebeln aus Ziegel und einem hölzernen Dachreiter.

Auf dem Dachreiter saß ein Zinkhelm mit Kugel und einer gusseisernen Wetterfahne mit dem Monogramm „FR“.

Innenraum der Kirche Kussen


Die Fensteröffnungen haben halbrunde vergoldete Bögen. Die Vorhalle liegt in der Mitte der Südwand. Innen flache Holzdecken. Kanzel und Altar sind vereint, an den Wänden entlang mächtige Emporen. Zum 300-jährigen Jubiläum (1886) erhielt die Kirche eine Orgel, eine Glocke und ein Altarkruzifix (A. Boetticher). Taufstein und Altargeräte von 1900. Orgel und zwei Glocken von 1922 (W. Hubatsch).

Nach dem Ende der Kämpfe des Zweiten Weltkriegs war die Kirche unversehrt. Sie diente als Lager. Der Dachreiter ist nicht erhalten. Auch die Anbauten im Westen und Osten sind nicht erhalten. Das Dach wurde repariert und mit Ziegeln gedeckt. Der Ostgiebel war zerstört und wurde aus Holz neu errichtet. 1998 stürzte das Dach ein, 2002 standen nur noch die Mauern.



Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de.


Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.