Die Kirche in Metgethen wurde 1925 auf Beschluss der Kirchengemeinde Juditten errichtet. Es war eine Backsteinkirche mit Betonkonstruktionen. Ein achteckiger Bau mit hohem Zeltdach, das ein kleines Türmchen krönte. Der Eingang der Kirche hatte ein hohes Portal mit klassischem Giebel. Innen eine gewölbte Decke. Der Raum selbst war schlicht, mit einer kleinen Altarnische. Die Kirche besaß eine Glocke und eine Orgel der Firma Emil Hammer.
Trotz der heftigen Kampfhandlungen in Metgethen im Winter 1945 blieb die Kirche nach dem Krieg unversehrt. In den 50er-Jahren diente sie als Heulager. Damals wurde auch das Kreuz abgebrochen und das Türmchen beschädigt.
In den 60er-Jahren verfaulte infolge der Dachschäden der Dachstuhl. Doch bis 1970 war die Kirche noch in verhältnismäßig gutem Zustand. Dann wurde sie im Laufe von 10 Jahren allmählich zerstört. Größtenteils trugen Militärs sie als Ziegelquelle ab, die Reste schleppten die Anwohner weg. Bis 1985 war von der Kirche nur noch das Portal erhalten, das später ebenfalls abgerissen wurde.
Die Siedlung selbst ist ein Verwaltungsteil von Kaliningrad. Im Sommer wirkt sie dank des vielen Grüns recht ansprechend, ist aber stark verwahrlost und ungepflegt. Nicht erhalten sind das Gutshaus Metgethen, ein Baudenkmal, und die ehemalige Mädchenschule. In einem erbärmlichen Zustand befindet sich die ehemalige Feuerwehrschule.
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

