/ Krasnogorskoje – Niebudschen

Kirche Niebudschen

Kirche Niebudschen

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das für russischsprachige Ohren wenig wohlklingende Niebudschen in Krasnogorskoje umbenannt. Koordinaten der örtlichen Kirche: 54.662932, 22.253788.

Die erste evangelische Kirche wurde in Niebudschen 1615 unter Kurfürst Johann Sigismund, dem Regenten für Herzog Albrecht Friedrich, erbaut. Sie war ein Fachwerkbau.

Die neue massive Kirche wurde 1691–1700 erbaut. Unverputzt, im Kreuzverband gemauert, Rundbogenfenster in rechteckigen Blenden (Einfluss der niederländischen Architektur, die über Brandenburg hierher gelangt war). Der Chor hat einen polygonalen Schluss. Eingang im Westen, Sakristei im Süden. Im Norden befand sich ein Glockenturm in Form einer Vorhalle. Innen schlicht, die Decke flach. Altar von 1697. Orgel von 1866. Glocken von 1797.


Skulptur aus dem Innenraum der Kirche Niebudschen

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Kirche vollständig erhalten. Sie diente als Lager.

Zustand Anfang des 21. Jahrhunderts: Das Dach ist mit Asbestzementplatten gedeckt, die vielerorts beschädigt sind. Die Eingangstür im Westen ist erhalten. Die Sakristei im Süden und der Glockenturm in Form einer Vorhalle mit Fachwerkgiebel sind ebenfalls in recht gutem Zustand. Die Fensterscheiben sind größtenteils zerbrochen. Südlich der Kirche ist ein halb zerstörtes Denkmal für den Ersten Weltkrieg mit in Marmortafeln eingemeißelten Namen erhalten (eine der Tafeln ist erhalten).

Fotos auf der Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de.


Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.