/ Lewobereschnoje – Schakuhnen

Kirche Schakuhnen

Kirche Schakuhnen

Im 20. Jahrhundert wurde Schakuhnen zunächst in Schakendorf umbenannt, nach dem Zweiten Weltkrieg dann erneut – in Lewobereschnoje. Koordinaten der Kirche: 55.201446, 21.461144.

Die erste Kirche in Schakuhnen wurde 1675 erbaut. Die zweite Kirche entstand 1745 aus Feldstein. Ein bescheidener Bau mit hölzernem Dachturm. Der Ziegelturm wurde 1855-56 angefügt. Außen wie innen schlicht. Der Tauftisch sechseckig, mit Gipsrelief, an den Ecken Löwenköpfe, 1630–40. Altar und Kanzel von 1845. Die Orgel im Barockstil, gebaut 1803. Glocken von 1702 und 1855. 1929 wurde die Kirche renoviert.


Postkarte aus Schakuhnen

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Kirche und das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs davor unversehrt. Die Kolchosbauern lagerten darin Heu.

Doch Anfang der 1950er Jahre brauchte das Militär Steine, um zerstörte Straßen auszubessern, und da man es nicht wagte, die Kirche dafür zu sprengen (dicht an ihr standen Wohnhäuser), begann man, sie abzutragen.

Beim Abbruch halfen den Soldaten Einheimische, die unter dem Turmdach Goldmünzen fanden. Bis 1952–53 war die Kirche nach und nach abgetragen. Auch das Denkmal wurde zerschlagen; heute sind davon nur noch Teile des Sockels erhalten.



Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de


Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.