Die Kirchengemeinde entstand hier an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Bis zum Bau der Kirche wurde das Schulgebäude genutzt, in dem Altar und Taufbecken standen. 1906 wurde der Grundstein des Gotteshauses gelegt, das am 22. Dezember 1907 geweiht wurde.
Die Kirche wurde aus unverputztem Ziegel erbaut, mit einem schönen Turm und einem Westgiebel, der an die Ordensarchitektur anklingt.

Der Altaranbau liegt im Osten. Im Süden schließt sich die Sakristei an. Zweigeschossige Fensterpaare. Im oberen Geschoss wechseln sie mit je einem verputzten Blendfenster ab. Innen hatte die Kirche Altar, Kanzel, Orgel und Taufbecken. Im Turm hingen zwei Glocken.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Kirche unversehrt und diente als Baustofflager. Der Bequemlichkeit halber wurde der Haupteingang im Turm verbreitert und war eine Zeit lang nur ein quadratisches Loch. Im Inneren des Altaranbaus blieb die Ausmalung erhalten.
2003 stürzte das Dach ein, und man beschloss, die Kirche der orthodoxen Kirche zu übergeben. Nach der Renovierung sieht sie prächtig aus, und sogar das alte Kreuz hat man belassen.
Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de, Tourismusportal des Gebiets Kaliningrad visit-kaliningrad.ru.
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

