Ein mit Holz verkleideter Backsteinbau auf einem hohen Sockel aus behauenen Feldsteinen. Auch der wuchtige Turm ist mit Holz verschalt. Der Innenraum mit bemalten Wänden, einem schmalen Altarraum und seitlichen Emporen.

Kanzel und Taufbecken aus Holz. Die Orgel baute die Königsberger Orgelbaufirma Bruno Goebel (Bruno Goebel Orgelbau). Die Kirche hatte zwei Glocken.

Kampfhandlungen gab es in dieser Gegend während des Zweiten Weltkriegs nicht. Die Kirche blieb vollständig erhalten und stand bis Ende der 1950er Jahre ungenutzt.
Die hier gegründete Kolchose war schwach, die Leute liefen davon. Daraufhin wurde die Kolchose 1961 als perspektivlos aufgelöst. Die Kirche wurde, wie fast alle Häuser im Ort, wegen der Ziegel abgetragen. Übrig blieben nur Sockel und Fundament. Auf der anderen Straßenseite ist ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erhalten, doch auch es wurde beschädigt – die Inschriftentafel wurde abgeschlagen.
Bis 1990 war von der Ortschaft nur ein einziges Haus mit den Initialen F.K.1934. auf dem Feldsteinsockel übrig.
Fotos auf dieser Seite: Bildarchiv Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de
Aus dem Russischen übersetzt mit Hilfe von KI (Claude, Anthropic), Oktober 2026.

