Anatoli Bachtin

(1949 – 2023)
Anatoli Pawlowitsch Bachtin, Chefarchivar des Staatsarchivs des Gebiets Kaliningrad (http://www.gako.name/), betrachtete den Deutschen Orden und alles, was mit ihm zusammenhängt, als seine große Leidenschaft: die Ordensburgen, die Kirchen, die Städte. Geografischer Mittelpunkt seiner Interessen war selbstverständlich das Gebiet Kaliningrad, wo er sein ganzes Leben verbrachte. 1999 erschien sein Buch „Vergessene Kultur“ über die Kirchen der Region. 2005 folgte „Burgen und Befestigungen des Deutschen Ordens im nördlichen Ostpreußen“ über mehr als 50 Burgen, beginnend mit Balga (1239). 2012 kam „Die preußische Spur der Bundeslade“ („Die Bundeslade: vom Sinai bis Preußen“) heraus, ein Werk, das eine Fülle von Informationen zum Deutschen Orden versammelt. 2020 legte Anatoli Pawlowitsch Bachtin im Kaliningrader Verlag „Schiwjom“ den epochalen Folianten „Der Deutsche Orden“ vor und behandelte darin umfassend das Thema, dem er sein Leben gewidmet hatte.

Die innere Struktur des Deutschen Ordens

Wie der Deutsche Orden aufgebaut war

Anatoli Bachtin

Die Eroberung des Samlands: 1253–1255

Die Entstehungsgeschichte der Stadt Königsberg

Anatoli Bachtin

Evangelische Kirche Pillau

Beim Sturm 1945 zerstört, in den Nachkriegsjahren wurde die Ruine abgetragen

Anatoli Bachtin

Evangelische Kirche in der Zitadelle Pillau

Bei den Kämpfen auf dem Gelände der Festung Pillau 1945 beschädigt. Die Ruine wurde abgetragen

Anatoli Bachtin

Reformierte Kirche Pillau

Bei den Kämpfen 1945 wurde der Giebel leicht beschädigt. Nach dem Krieg diente sie als Lager

Anatoli Bachtin

Katholische Kirche Pillau

Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, was später zu ihrem Abriss führte

Anatoli Bachtin

Reformierte Kirche Tilsit

Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, von ihr blieb nur der Turm ohne Helm

Anatoli Bachtin

Katholische Kirche Tilsit

Nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. In den 1960er–70er Jahren für Ziegel abgetragen. Der Zaun wurde zum Schulzaun

Anatoli Bachtin

Kreuzkirche Tilsit (Neue Kirche)

Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie unversehrt, in den 1970er Jahren diente sie als eine der Werkhallen des Werks „Raduga“

Anatoli Bachtin

Litauische Kirche Tilsit

Sie überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt, doch im Winter 1950–51 wurde sie von Jugendlichen in Brand gesteckt

Anatoli Bachtin

Deutsche Kirche Tilsit (lutherisch)

Nach 1945 war sie unversehrt. In den Nachkriegsjahren wurde sie für Brennholz und Ziegel ausgeschlachtet, in den 1960er Jahren riss man den Rest ab

Anatoli Bachtin

Kirche Popelken

Im Zweiten Weltkrieg blieb die Kirche Popelken unbeschädigt und diente in den Nachkriegsjahren als Lager und Getreidetrocknung

Anatoli Bachtin

Kirche Schakuhnen

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Kirche Schakuhnen unversehrt, die Kolchosbauern lagerten darin Heu

Anatoli Bachtin

Kirche Schillgallen

Im Zweiten Weltkrieg blieb sie unbeschädigt, danach wurde sie vom Militär gesprengt und als Baumaterial abgetragen

Anatoli Bachtin

Kirche Skören

Im Zweiten Weltkrieg blieb sie unbeschädigt und diente bis 1978–79 als Getreidelager

Anatoli Bachtin

Kirche Lauknen

Der Krieg verschonte sie, doch danach wurde sie nicht mehr gebraucht und für Ziegel abgetragen. Nur der Turm blieb erhalten

Anatoli Bachtin

Katholische Kapelle in Ragnit

Erbaut Ende der 1930er Jahre. Nach dem Krieg ein Militärlager. Heute befindet sich im Gebäude eine orthodoxe Kirche

Anatoli Bachtin

Kirche Gowarten

Erbaut im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Nach dem Krieg zweckentfremdet genutzt

Anatoli Bachtin

Kirche Groß Lenkeningken

Von der schönen, Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Kirche blieb kein Stein auf dem anderen

Anatoli Bachtin

Kirche Inse

Eine der wenigen Holzkirchen Ostpreußens

Anatoli Bachtin

Kirche Alt Lappienen

Architektonisch ausdrucksstark und berühmt für ihre Grabstätten. Eine Ruine, doch sie steht noch und wartet

Anatoli Bachtin
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